Galerie La Ligne:Natale Sapone ,Antonio Scaccabarozzi ,Francesco Pignatelli

 

Natale Sapone Bewegung, 1978 Acryl auf Aluminium 126 x 80 cm

Natale Sapone
Bewegung, 1978
Acryl auf Aluminium
126 x 80 cm

Natale Sapone

Antonio Scaccabarozzi

Francesco Pignatelli
31. August – 12. Oktober 2013

Das eigentliche Kennzeichen von Natale Sapone’s Kunst ist der Kreis, der gegenüber dem Quadrat und dem Rechteck von manchen Konkreten vernachlässigt wurde. Mit den Variationen von Quadrat, Kreis und Kreissegment arbeitete er seit den 70er Jahren. Es entstanden räumlich erlebbar dynamische Rotationen, die er später als Reihung und Überschneidung von Kreisen auf der Grundlage vom Rechteck eingeschriebenen Fünfecken weiterführte. Die Kombination des Pentagons mit der Kreisform und dem Rechteck führte in den 80er Jahren bis zum pentagonalen Rastersystem, ein harmonisierendes Ordnungssystem, welches die Variabilität der Formulierungsmöglichkeiten zur Geltung bringt.

Antonio Scaccabarozzi konzentriert sich in seinen Arbeiten auf das Gleichgewicht zwischen dynamischen und statischen Elementen. In Abhängigkeit zur Farbmenge die auf den Bildträger aufgetragen werden, bringt die Farbe eine eigene Energie hervor. In seiner Serie “VELATURE” zeigt der Künstler seine Ausgangsfarbe auf dem Rand des Werkes, diese Farbe wird anschließend mit einer weiteren überdeckt. Dies führt dazu, dass die Ursprungsfarbe auf dem Werk nur erspürt werden kann, was den Wahrnehmungsbereich des Betrachters erweitert. Bei den Werken “Prevalenze” ordnet er Punkte der gleichen Grösse nach ausgewählten Kriterien auf der Leinwand an, dadurch entstehen lebendige subtile Oberflächen, welche  optische Spiele und Effekte hervorbringen. Das Werk von Scaccabarozzi ist durch die vielen Aspekte, denen er sich gewidmet hat sehr reich und lässt den Betrachter ein ungeahntes Universum entdecken.

Die  Arbeit „Translations“ von Francesco Pignatelli ist eine Reflexion der digitale Sprache im zeitgenössischen Bild. Unter Verwendung des Hexadezimalcodes – die alphanumerische Zeichenkette – in die das Lichtspektrum unterteilt werden kann – wird ein universales Vokabular erschaffen. Das digitale System wird zum linguistischen Werkzeug der künstlerischen Arbeit: durch die Übertragung in eine Serie von Zeichen. Der Künstler erschafft einfache abstrakte Zeichenfolgen, welche unterschiedlich aber konstant sind. Die Zeichen werden zur Schrift bevor sie erneut zu einer Figur werden, dieser Weg ist das Gegenteil welchem die alten Ägypter folgten, welche die ersten waren, die eine Schrift mit codierten Bildern erschafft haben. Dies ist wie ein kompletter Reset und markiert den Beginn einer neuer Art der Repräsentation.

Vernissage: 31. August 2013, 15:00 – 18:30 Uhr

Galerie La Ligne
Galerie für zeitgenössische Kunst
Heinrichstrasse 237, CH-8005 Zürich
T +41 (0)43 205 28 29 • F +41 (0)43 205 28 30
info@galerie-la-ligne.chhttp://www.galerie-la-ligne.ch
Öffnungszeiten : Di – Fr 13:00 – 18:30 Uhr
Sa 12:00 – 17:00 Uhr

Leave a Reply

Please log in using one of these methods to post your comment:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: