Hauser Gallery:ISABELLE WENZEL 10 SECONDS

Isabelle Wenzel MODEL 1, 2011 150 x 110 cm

Isabelle Wenzel
MODEL 1, 2011
150 x 110 cm

ISABELLE WENZEL
10 SECONDS
21. Juni – 27. Juli 2013

 

Vernissage: Donnerstag, 20. Juni 2013, 18:00 – 21:00 Uhr.
Die Künstlerin wird bei der Vernissage anwesend sein.
Noch bis zum 15. Juni 2013 zu sehen ist die Ausstellung «des astrum»
von huber.huber.
Sommerpause: 28. Juli – 3. September 2013. Die Galerie bleibt in dieser
Zeit geschlossen.

Hauser Gallery
Pflanzschulstr. 17, CH-8004 Zürich
T +41 (0)43 243 86 06, M +41 (0)79 405 67 04
info@hausergallery.chhttp://www.hausergallery.ch
Öffœnungszeiten: Mi-Fr 14:00 – 18:00 Uhr, Sa 13:00 – 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Isabelle Wenzel fragt sich selbst: «Wer bin ich, was ist das Objekt und welches Verhältnis gehen wir zueinander ein?» Sie konfrontiert den Betrachter mit teils surrealen teils dynamischen Körperstudien. Diese zeigen Ausschnitte einer Performance, die eigens für die Kamera erschaffen wurden. Ihr Hauptanliegen beruht auf den performativen und skulpturalen Aspekten ihrer Fotografien. So entstehen Bilder, die eine explizit kreierte und inszenierte Welt aufzeigen, in welchen Wenzel als Fotografin, Modell bzw. Skulptur und schlussendlich auch als Betrachterin fungiert. Alle drei Ebenen verschmelzen bei ihr zu einem neuen Medium.
Als Schaulustiger taucht man in eine Welt voller Emotionen und Fragen ein. Sie kokettiert durch die sexualisierte Weiblichkeit ihrer Objekte mit den Zuschauern und verführt so zu einem extravaganten Tête-à-Tête. Dabei erschaffen die verrenkten Körper eine skulpturale Welt, in welcher die Frage nach der Persönlichkeit völlig vernachlässigt wird. Einige Bilder haben eine zynische Situationskomik, in denen man sich selber wieder finden kann. Spontanität, Bewegung und Farbe werden miteinander verwoben, ergänzen sich oder ergeben neue Spannungsmomente. Ihre Welten enthalten neue Perspektiven und Ansichten, die einem die natürliche und physikalische Weltordnung vergessen lässt. Innerhalb von 10 Sekunden erschafft sie einen flüchtigen Augenblick der Erinnerung an etwas vorausgegangenes und lässt dem Bild somit die Freiheit eine eigene imaginierte Wirklichkeit darzustellen. So erzeugt sie für den Betrachter einen grösstmöglichen Assoziationsfreiraum.

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