Galerie Proarta:GOTTFRIED HONEGGER

Gottfried Honegger Etude Pliage Z.191, 2007 Metall/Epoxy Höhe 260 cm

Gottfried Honegger
Etude Pliage Z.191, 2007
Metall/Epoxy
Höhe 260 cm

GOTTFRIED HONEGGER
15. Juni bis 31. August 2013

Vernissage: Samstag, 15. Juni 2013, 13:00 – 18:00 Uhr

GALERIE PROARTA
Bleicherweg 20, CH-8002 Zürich
T +41 (0)44 202 02 02
http://www.proarta.chhttp://www.langjahr-³lm.ch
ւffnungszeiten : Di – Fr 11:00 – 18:00 Uhr, Sa 11:00 – 16:00 Uhr

Gottfried Honegger ist nicht nur ein international anerkannter Maler und Plastiker, sondern auch ein engagierter Kunsttheoretiker und Kunstvermittler. Er ist ein Freigeist, konzessionslos, unbestechlich, seinen Ideen treu, unaufhörlich auf der Suche nach der Wahrheit und Veränderung, ehrlich zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen. So habe ich ihn vor Jahren kennengelernt und schätze und liebe heute noch alles, was diesem besonderen und kreativen Geiste entspringt. Gottfried Honeggers besonderer Verdienst liegt im Bemühen, die Kunst nicht als elitäre Erscheinung, als Accessoire einer privilegierten Gesellschaft gelten zu lassen, sondern sie als Lebensnotwendigkeit, als Lebenselixir, als Veredler eines jeden Indiviuums zu erheben. Die Kunst gehört zu unserem Alltag, sie ist ein Teil von uns.
Ueber sechs Jahrzehnte lang schöpft er aus seiner Urkraft und erschafft Werke in verschiedensten Formensprachen. Kaum ist ein neuer Weg beschritten, sucht sein rastloser, selbstkritischer Geist weiter, erfindet, kombiniert, experimentiert, furchtlos und spielerisch. Die Formen sind meist konstruiert und doch sind sie frei. Die Farben erstrahlen der Form und Bewegung folgend und erwecken die Materie zum Leben. «Die Kunst ist unser Spiegel», sagt Gottfried Honegger, «und wenn uns die Kunst von heute nicht gefällt, so ist es die Schuld des Spiegels.» Zweifelsohne ist die Kunst der Spiegel unserer Seele, das Produkt unseres Geistes. So ist hinter der Materie, hinter der Hülle des Kunstwerkes stets der schaffende Geist verborgen. Auch Kandinsky hat die Definition der Kunst ein Leben lang beschäftigt. Die innere «Seelenvibration», wie er sie nennt, die dem Kunstwerk die Lebendigkeit verleiht, soll auf viele andere Seelen einwirken und ihnen den Weg zur inneren Freiheit öffnen, Freiheit in der Betrachtungsweise, Freiheit im Empfinden und Nachempfinden des Werkes, Freiheit es zu lieben oder nicht zu lieben. Nun gibt es viele Seelenzustände, die ein Künstler haben kann, Seelenzustände der Angst und Verzweiflung, der Freude und Hoffnung, des Hasses oder der Liebe, die sich dann im Werk ihres Schöpfers manifestieren und entsprechende Wirkung auf den Betrachter übertragen. Sicherlich hat jede dieser Seelenvibrationen ihre existentielle Berechtigung. Doch zwangsläufig drängt sich die Frage auf, die seit Jahrhunderten die Menschheit beschäftigt: Was ist der Sinn und die Aufgabe der Kunst für mich heute, für unsere Gesellschaft, für unsere Zukunft?
«Meine Werke sollen, so hoffe ich, dazu beitragen, eine lebenswerte Umwelt zu schaffen. ….. Hässlichkeit macht uns krank,….heute ist die Kunst der letzte Zufluchtsort zur Bewahrung einer Welt der Wahrheit, Schönheit und Hoffnung.»                                                            Roxana Pirovano Malmberg

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