STAMPA:ERIK STEINBRECHER IN SCHWARZ IN WEISS UND IN FARBE, ZILLA LEUTENEGGER SELECTED DRAWINGS

Erik Steinbrecher In Schwarz in Weiss und in Farbe

Erik Steinbrecher
In Schwarz in Weiss
und in Farbe

Zilla Leutenegger Ohne Titel, 1999 Bleistift, Filzstift und Acryl auf Zeitungspapier 62 x 87,5 cm

Zilla Leutenegger
Ohne Titel, 1999
Bleistift, Filzstift und
Acryl auf Zeitungspapier
62 x 87,5 cm

ERIK STEINBRECHER
IN SCHWARZ IN WEISS UND IN FARBE
ZILLA LEUTENEGGER
SELECTED DRAWINGS 1999 -2009
28. Mai – 24. August 2013

STAMPA, Spalenberg 2, CH-4051 Basel
T +41 (0)61 261 79 10 • F +41 (0)61 261 79 19
info@stampa-galerie.chhttp://www.stampa-galerie.ch
ւffnungszeiten : Di – Fr 11:00 – 18:30 Uhr, Sa 10:00 – 17:00 Uhr

Erik Steinbrecher zeigt Arbeiten aus den zwei Werkgruppen New Paintings (2013) und Fix & Fertig (2011-2013). New Paintings besteht aus meist weissen Gegenständen, geometrischen Objekten und Chassis, die mit künstlichem, farbigem Licht «bemalt» werden. Fix & Fertig geht auf eine Performance zurück, bei der Lesungen in einem Raum ohne Licht stattfanden.
In dem «schwarzen» Raum waren Werke installiert. In der Ausstellung werden Arbeiten sowohl aus dieser Werkgruppe als auch neuere Arbeiten gezeigt; unter anderem Schwarzes Loch oder Schwarzes Schwarzes Licht.

«Die gezeichnete und sich selbst betrachtende weibliche Figur ist wie ein Emblem der Arbeit von Zilla Leutenegger. In Bildern, Videos und Installationen erkundet sie wie in einem Spiegel nicht nur ihre durch Kleider und Blicke geformte und formbare Gestalt. Auch die Umgebung, meist die nahe, die Wohnung, ist Teil der Figur, ebenso wie diese umgekehrt auf den sie umgebenden Raum einwirkt. Es sind diese beiden Hüllen menschlicher Existenz, Kleid und Haus, für die sich die Künstlerin in besonderem Masse interessiert. Die Ausstattung von Räumen und Figuren ist in nahezu allen Arbeiten auf ein Minimum reduziert; Handlung kommt auch in den filmischen Arbeiten kaum vor. Meist reichen wenige Striche, um prägnant festzulegen, was aus dem Leben ins Bild kommen soll. Den Begriff des Bildes verwendet Leutenegger in einem emphatischen und nicht in einem medienspezifischen Sinne.
Es geht darum, ein Vorstellungsbild anschaulich zu machen, ein Bild, das sich aus Wahrgenommenem wie aus Fantasiertem zusammensetzt. Meist sind es Bilder, die eng mit «Zilla», mit der Kunstfigur und mit der Künstlerin, verbunden sind, Bilder, die Kindheitsmuster oder konkrete Erlebnisse aufrufen, ohne sie indes individualistisch auf die Person Zilla Leutenegger zuzuschneiden. Vielmehr sind die Bilder auf Affektübertragung ausgerichtet, wenn man einen derart barocken Begriff auf die diskreten Arbeiten von Leutenegger anwenden möchte.»                          Beate Söntgen

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