Häusler Contemporary:DAVID REED RECENT PAINTINGS

David Reed, # 629, 2010 – 2013 Öl und Alkyd auf Polyester, 76,2 x 157,5 cm

David Reed, #
629, 2010 –
2013
Öl und Alkyd auf Polyester, 76,2 x 157,5 cm

DAVID REED
RECENT PAINTINGS
7. Juni – 17. August 2013

Erö‚ffnung: Freitag, 7. Juni 2013, 18:00 – 20:00 Uhr
Häusler Contemporary Zürich
Stampfenbachstrasse 59, CH-8006 Zürich
T +41 (0)43 810 04 26 • F + 41 (0)43 810 04 27
galerie@haeusler-contemporary.com
http://www.haeusler-contemporary.com
ւnungszeiten : Di – Fr 12:00 – 18:00 Uhr, Sa 11:00 – 16:00 Uhr

Der in New York lebende Künstler David Reed (*1946, San Diego) gehört zu den bedeutendsten Vertretern abstrakter Malerei. Seine Gemälde oszillieren zwischen scheinbar gegenständlicher Plastizität und einer verunsichernden Materialität, die im konzeptuellen Ausloten verschiedener Möglichkeiten der Abstraktion begründet ist.
Die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Kunsttendenzen, welchen er im New York der 1970er begegnete, ist in seinen Werken genauso enthalten wie seine Begeisterung für die Malerei des Barock; der expressive Gestus des Abstrakten Expressionismus wird bei ihm transzendiert und mit dem Einfluss der neuen Medien gekoppelt, die unsere Wahrnehmung
der Welt fortlaufend verändern.

Hauptmerkmal von Reeds Malerei seit den 1980ern sind die transparenten gestischen Bewegungen von spezifisch dreidimensionaler Präsenz. Ebenso typisch sind die extrem gelängten Formate der Bilder und deren glatt glänzende Oberflächen, welche mit der Plastizität der geschwungenen Farbspuren kontrastieren. Meist dauert es mehrere Jahre, bis Reeds Gemälde abgeschlossen sind, da er Farbe in verschiedenen Etappen mehrfach auf- und abträgt. Das Resultat sind Werke, in denen sich verschiedene scheinbar durchlässige Bildfragmente überlagern.Zuweilen fühlt man sich an die Technik
des Filmschnitts erinnert, an das kurze, fast unfassbare Aufflackern von «Störbildern» in einer Filmsequenz.
Oft werden diese visuellen Täuschungen durchbrochen von einem breiten, soliden Pinselstrich, der als eigenständiges Element innerhalb der Bildfläche auf die Diskussionen um den Ausdrucksgehalt des Pinselduktus verweist. Kontrastreich ist auch Reeds Farbwahl und sein Umgang mit Farbe, der all ihre unterschiedlichen Facetten und Schattierungen erkundet. Es
sind diese spannungsreichen Widersprüche, welche die grosse Anziehungskraft von Reeds Werken ausmachen und die angesichts der neuen, grossformatigen Gemälde in der Ausstellung von Häusler Contemporary Zürich erfahren werden können.

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