AB Gallery:SOMMERAUSSTELLUNG

Christian Triebsch Pleroma, 2010

Christian Triebsch
Pleroma, 2010

SOMMERAUSSTELLUNG 1. Juni – 6. Juli 2013

Sommerfest: Samstag, 1. Juni 2013, 17 Uhr – 22 Uhr.

AB Gallery Luzern
Arealstrasse 6, CH-6020 Luzern/ Emmenbrücke
T +41 (0)41 982 08 80
office@ab-gallery.com http://www.ab-gallery.com
Öffnungszeiten: Di – Fr 14:00 – 18:00 Uhr, Sa 11:00 – 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Neun Künstler aus acht unterschiedlichen Nationen treten mit ihren Werken in einen spannungsreichen interkulturellen Dialog. Jos van der Beeks (Niederlande) abstrakte Malerei ist aus sanften Nuancen des Farbspektrums zwischen Grau und Weiss moduliert und könnte kaum gegensätzlicher zu den Arbeiten des Tunesiers Ahmed Zaibi sein, die in schrillen Farben vor hemmungsloser Vitalität und lebensbejahender Energie strotzen. Er schöpft aus seinem Unterbewusstsein und lässt geheimnisvolle Gesichter aus der pastos aufgetragenen Farbmasse erscheinen.

Gemeinsam haben dagegen Aamir Habib (Pakistan) und Christian Triebsch (Deutschland) die Farbe Gold. Christian Triebschs monumentale Pleroma Werke (altgriech. göttlich-geistige Fülle) sind von Furchen, Gräben und Kratzspuren durchzogen und sprechen somit nicht nur von Schönheit und Ewigkeit, sondern auch von Vergänglichkeit. Aamir Habib setzt mit seiner Arbeit When the Land escapes ein schmerzlich-bewegendes Zeichen einer Nation, die von den Schrecken des Krieges geprägt ist. Die eingefrorene Rauchwolke eines Kanonenschusses löst sich in Säuglingsgesichter auf – eine Metapher für die Nichtgeborenen, die verlorenen Hoffnungen und unvollendeten Träume der vom Kriegsleid betroffenen Menschen.
Fereydoun Ave (Iran), Sahand Hesamiyan (Iran) und Hassan Meer (Oman) ließen sich in ihren Werken von der persischen Mythologie und der spirituellen Dimension des Islams inspirieren. Als europäischen Gegenpol greift Monika Jurkiewicz (Polen) in ihrer Zeichnung Der Raub der Europa die Sage der griechischen Mythologie auf. Eine weitere weibliche Position in der Ausstellung ist die syrische Künstlerin Safaa Alset, die das harte Material des Eisens zu filigranen Silhouetten eines
Stöckelschuhs formt und dieses alltägliche Objekt zur Metapher der weiblichen Identitätsfrage macht.

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