Scheublein Fine Art: Zsolt Bodoni und Attila Szűcs

Unbenannt

Attila Szűcs
Planking on a gas tank, 2011
Öl auf Leinwand
190 x 240 cm

 

BUDAPEST TALES
Sándor Szász, Csaba Kis Róka, Zsolt Bodoni, Gábor Pintér, Eszter Szabó, Attila Szűcs
Bis 30. März 2013

Scheublein Fine Art
Limmatstrasse 275, 8005 Zürich
T +41 (0)43 888 55 10
info@scheubleinfineart.comhttp://www.scheubleinfineart.com
Öffnungszeiten : Di – Sa 11:00 – 17:00 Uhr und nach Vereinbarung

Scheublein Fine Art zeigt erstmals in der Schweiz eine repräsentative Auswahl von jungen, provokativen Künstlern aus der ungarischen Hauptstadt Budapest. Die ausgewählten Künstler sind in der postkommunistischen Ära aufgewachsen und setzen sich kritisch mit der Vergangenheit auseinander. In einem Land, das in den letzten Dekaden einigen politischen Umwälzungen unterworfen war, verschaffen sich Künstler mittels einer symbolträchtigen Bildsprache Gehör.
Durch die erhöhte Dramaturgie in seinen düsterbarocken Gemälden bewegt sich Zsolt Bodoni (*1975) in die Nähe der klassischen Historienmalerei. Seine Werke sind überladen mit geschichtlicher Machtsymbolik. So tauchen immer wieder Kriegsmaschinen, U-Boote, aber auch Szenen aus Leni Riefenstahl’s Propaganda-Filmen in seinen Bildkompositionen auf.
In seinen Gemälden beschäftigt sich der Künstler mit der gymnastischen Erziehung bei Kinderspielen und Sportaktivitäten, die schon bei Jugendlichen als Werkzeuge der Macht ausgeübt wurden, um Gruppenkonformität und Disziplin zu indoktrinieren. Mit dem Rückbezug auf die Geschichte, versucht der Künstler die Entstehungsgründe
verschiedener Ideologien und Kontrollsysteme zu begreifen. In seiner jüngsten Werkserie Planking wendet sich Attila Szűcs (*1967) einer absurden Modeerscheinung zu, in der sich Menschen in allen Weltteilen in der horizontalen Liegeposition ablichten liessen. In Windeseile wurden solche Fotos in allen Medien um die Welt gesandt. Die Banalität dieser Handlung scheint den Künstler zu faszinieren: In Planking on a gas tank meint man ironischerweise die Gesichtszüge des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban zu erkennen, während die rote und grüne Farbe der Gastänke auf die ungarischen Nationalfarben hinzudeuten scheinen.

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