Galerie Ivo Kamm : CORNELIA SCHLEIME

Unbenannt

Vorschau
Podiumsgespräch (by KION): Werte – Passionen – Investments 18. März 2013, Galerie Ivo Kamm, Waldmannstr. 6, 8001 Zürich
Eintritt 30.-, Anmeldung unter anmeldung@kion.ch
Shared Soloshow: Alois Lichtsteiner – Nude f/m; Johanna Calle –Perspectives

12. April – 1. Juni 2013, Vernissage: 11. April 2013

Galerie Ivo Kamm GmbH
Waldmannstr. 6, CH-8001 Zürich
T +41 (0)44 552 06 10
info@ivokamm.com, http://www.ivokamm.com
http://www.facebook.com/GalerieIvoKamm
Öffnungszeiten: Di–Fr 11.00 – 18.00 Uhr, Sa 11.00 – 17.00 Uhr

CORNELIA SCHLEIME
DIE ZEIT FLIESST
SCHNELLER
ALS DIE FARBE
8. Feb. – 28. März 2013

Farbe bekennt die mit zahlreichen Kunstpreisen ausgezeichnete deutsche Künstlerin
Cornelia Schleime nicht nur mit dem Pinsel, sondern mit ihrer ganzen Haltung gegenüber Kunst, ihrem Oeuvre und grundsätzlichen Themen wie Zeitgeist und Vergangenheit. Spätestens ihre jüngste museale Einzelausstellung 2012 im Franz Gertsch Museum bezeugt zweifellos die künstlerische Nachhaltigkeit, welche die Malerin über die Jahre hinweg beweisen konnte.
Aufgewachsen in der ehemaligen DDR, lebt und arbeitet die 1953 geborene Künstlerin heute in Berlin und Brandenburg. In der Diktatur des »gesetzten Wir», wie die DDR vom deutschen Lyriker Uwe Kolbe genannt wurde, arbeitete die gelernte Friseuse und Maskenbildnerin tagsüber als Pferdepflegerin, Aktmodell, Gebäuderestauratorin und Ausstellungsaufsicht, um sich in der Nacht der Kunst zu widmen. Nach einem Ausstellungsverbot ihrer Werke und ihrer Körperaktionen 1981 stellte die von der Stasi beobachtete Künstlerin mehrere Ausreiseanträge nach West-Berlin. Bei der schliesslich genehmigten Ausreise verlor sie ihr gesamtes bisheriges OEuvre. Jahre später, nach der Lektüre ihrer eigenen Stasiakte, entstanden die Arbeit Bis auf weitere gute Zusammenarbeit sowie eine Fotoserie mit Selbstauslöser, in der sie mit Hüten, Kostümen, Perücken und ausgewählten Accessoires, die in der Akte beschriebenen Situationen nachstellte und überzeichnete. »Die Malerei war oder ist für mich keine Verarbeitungsmaschine für politischen oder persönlichen Notstand. Ich litt sowieso mehr unter der Provinzialität der DDR, als unter ihrer Politik», betont die Künstlerin.

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