Galerie La Ligne

ANNEKE KLEIN KRANENBARG
VESNA KOVACIC
PHILIPPE VACHER
NEUE TALENTE
8. Dezember 2012 – 26. Januar 2013

In der Ausstellung Neue Talente präsentiert die Galerie La Ligne drei neue Entdeckungen. Die Künstlerinnen Anneke Klein Kranenbarg, Vesna Kovacic und den Künstler Philippe Vacher.

Anneke Klein Kranenbarg erschafft Werke, in denen sich alles um das Sehen dreht. Sehen ist so primär und die visuelle Wahrnehmung für den Menschen so selbstverständlich, dass wir uns dessen nicht bewusst sind. Dieses Selbstverständliche in unserem Sehen will Anneke Klein Kranenbarg mit ihrer Kunst betonen und zugleich aufbrechen. Mit ihren Konstruktionen erforscht sie mathematische Basisformen. Sie erschafft plastische Konstruktionen aus zwei transparenten Plexiglasscheiben und schwarzem Faden. Der Zusammenhang zwischen Einfachheit und Komplexität erschafft eine besondere visuelle Spannung. Genau diese Kausalität zwischen Gegensätzen fesselt sie und bringt sie in ihren Arbeiten in räumliche Form.

Aus einem gewählten Standort allein kann sich das Werk von Vesna Kovacic, sei es ein Flächenrelief oder eine Reliefsäule, dem Betrachter nicht voll erschliessen. Er muss es von vorne betrachten, aber auch von rechts und links, um die im Werk steckende Kraft zu spüren, seine Originalität und seine spielerische Dimension. Der Betrachter ist eingeladen, sich vor- und zurückzubewegen, parallel zum Bild zu gehen und es im Halbkreis zu umwandern, um zu erleben, dass das, was anfangs ein vertikaler Strich von gleicher Breite war, sich in eine verschlungene Linie von unregelmässiger und unvorhersehbarer Breite verwandelt, um einige Schritte weiter wieder ganz gerade zu verlaufen. Der Weg, den der Betrachter zurücklegen muss, ist ein psychologischer. Er macht es möglich, die Modifikationen und Transformationen des Werkes festzustellen. So kann man diesen Vorgang spüren und geniessen und sich somit auf ein anderes Niveau der Betrachtung begeben.

Vacher

Philippe Vachers Bildsprache beruht auf reiner Abstraktion. In seinen Arbeiten verwendet er einfache geometrische Formen und erschafft daraus Werke mit einer scheinbar unerschöpflichen Fülle von Formen und Rhythmen. Der Künstler ist fasziniert vom modernen Tanz und setzt diese Leidenschaft von Bewegung und Ausdruck in seinen Werken in aussergewöhnlicher Weise um. Es entstehen dadurch Wandreliefs und Skulpturen von grosser Dynamik und Leichtigkeit, die den Betrachter in ihren Bann ziehen. 

Vernissage: 8. Dezember 2012, 15:00 –18:30 Uhr

Galerie La Ligne
Galerie für zeitgenössische Kunst
Heinrichstrasse 237, CH-8005 Zürich
T +41 (0)43 205 28 29, F +41 (0)43 205 28 30
info@galerie-la-ligne.ch
http://www.galerie-la-ligne.ch
Öffnungszeiten: Di – Fr 13:00 – 18:30 Uhr, Sa 12:00 – 17:00 Uhr

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